Schmusekurs um Griechenland

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass die Rhetorik Richtung Griechenland sanfter geworden ist? Die Griechen haben zwar die Abmachungen nicht eingehalten und brauchen weiterhin viel Geld. Jedoch werden sie aller orten für ihre Fortschritte gelobt. Nach den letzten Besuchen in Griechenland ist der Ton deutlich anders geworden. Selbst Herr Schäuble mimt den Schmusekater beim Thema Griechenland. Was haben die Griechen erzählt bzw. mit was haben diese gedroht, dass alle nur noch mit Wackeldackelköpfen bei neuen Anforderungen rumlaufen? Was ist da passiert? Wir werden es wohl erst nach dem Ende des EURO erfahren…
Derweil hat Draghi bei seinem Termin in Berlin es auch wieder als völlig normal hingestellt, dass die Notenbank den Staat finanziert. Ja das es schon fast zu den Aufgaben gehört, dass die EZB mit Geld für die Stabilität in den Ländern gehört. Der ursprünglich nach aussen getragene Gedanke bei der Gründung der EZB ist damit absolut obsolet. In Europa sind an den entscheidenden Schaltstellen vornehmlich Personen, die aus “instabilen” Wirtschaftsländern Europas stammen. Diese haben Staatsfinanzierung und Inflation schon mit der Muttermilch aufgesogen. Warum sollten diese etwas an ihrer grundlegenden Einstellung ändern? Ist doch bequemer das ganze wie immer zu machen und irgendwann wieder neu zu starten. Der EUR-USD-Kurs ist wie angekündigt bis zu den US-Wahlen um die 1,30 USD pro EUR festgenagelt. Die Spannung steigt. Die Wahlprognosen werden immer enger.
Mit den besten Wünschen für Ihren persönlichen und finanziellen Erfolg
Ihr
Jürgen Wechsler
www.fxtrainer.de

Einen Kommentar schreiben