Euro vor kurzfristiger Aufwertung

Das lange Warten hatte nun endlich ein Ende. Die Debatte um die US Schuldenobergrenze wird vertagt auf Januar – aufgeschoben, aber nicht aufgehoben ist dabei das Motto. Die Republikaner in den USA können nun einen neuen Anlauf nehmen und verlorenes Terrain zurückgewinnen in einem Kampf gegen Windmühlen. Bei der Schuldendebatte sitzt Obama einfach am längeren Hebel – und hat immer die Möglichkeit am Schluss als Held dazustehen. Diese Aktion um die Schuldenobergrenze in den USA hat weltweit für Verunsicherung gesorgt und Gelder sind aus dem US-Dollar abgezogen worden. Ein Profiteur davon war in den vergangenen Wochen der Euro. Denn dort gibt es momentan keine neuen Nachrichten. Und keine Nachrichten sind aus Sicht der Märkte gute Nachrichten. Und dieses Stadium kann auch noch einige Wochen anhalten. Die Koalitionsverhandlungen in Deutschland laufen und sollen bis … Weihnachten abgeschlossen sein – eine Farce. Somit werden die schrecklichen Nachrichten aus der Eurozone geschoben, bis der Zahler Europas Deutschland wieder handlungsfähig ist. Und dann dürfte es Schlag auf Schlag gehen. Bis dahin kann sich der Euro noch weiter gegenüber dem US-Dollar befestigen. Wenn eine neue deutsche Regierung steht, so könnte der Euro danach erst mal abtauchen. Dann wäre wieder mal der US-Dollar für eine Zeitlang der Einäugige unter den Blinden.

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